
Kürbissuppe
Was macht man, wenn Halloween vorbei ist? Richtig, alle übrig gebliebenen Kürbisse zu veganer Kürbissuppe verarbeiten 🙂 Genau dafür habe ich mir dieses Rezept ausgedacht – und halt auch einfach, weil die Suppe super lecker ist!
Diese vegane Kürbissuppe wird ganz einfach zubereitet: alles schneiden, in die Pfanne geben, 45 Minuten köcheln lassen, pürieren, fertig! Vor allem Suppen, die man püriert, sind für den grössten Kochmuffel geeignet – Denn es ist komplett egal, wie die Gemüsestücke aussehen. Du kannst sie irgendwie schneiden, denn am Schluss sieht’s eh keiner.

Diese Kürbissuppe bereite ich mit einem Hokkaido-Kürbis zu. Natürlich funktionieren andere Speisekürbisse genauso; insbesondere auch die Butternuss-Kürbisse. Das Tolle am Hokkaido ist aber, dass die Schale mitgegessen werden kann. Spart uns faulen Köche also das Schälen! Den Kürbis muss man dann nur halbieren, das Innere und die Kerne hinauslöffeln, und kann ihn dann in Stücke schneiden. Andere Kürbisse kann man in der Regel gut mit einem Sparschäler schälen.

Wenn das Auge bei dir auch mitessen soll, ist es eine tolle Idee, die Kürbissuppe in einem ausgehöhlten Kürbis zu servieren! Da macht man sich natürlich ein bisschen mehr Arbeit, denn der Kürbis muss erst ausgehöhlt werden. Aber dann hat man auch was! Dazu aber unbedingt einen Speisekürbis verwenden – und die entstandene «Suppenschale» sollte roh nicht mitgegessen werden.
So geht das aushöhlen: den «Deckel» vom Kürbis wegschneiden. Die Kerne und das Innere von oben her lösen und herausnehmen. Dies funktioniert am besten mit einem Löffel (wobei es vielleicht hilft, das Innere mit einem kleinen Messer zu lösen). Danach mit einem Löffel das Fruchtfleisch wegschaben, herausnehmen und für die Suppe verwenden. Es sollte ein ca. 1 cm breiter Rand gelassen werden. Die fertige Suppe einfach hineinfüllen, eventuell den Deckel aufsetzen und servieren!
Ich garniere die Suppe gerne mit etwas Petersilie, mit Kürbiskernen und mit einem Schuss (pfanzlichem) Rahm. Hübsch, oder? 😉 Ich hoffe, diese vegane Kürbissuppe schmeckt dir genau so gut wie mir. Viel Spass und En Guete!


Kürbissuppe
Diese Kürbissuppe sieht gut aus, ist einfach in der Zubereitung und schmeckt einfach hervorragend. Das Rezept gibt's hier - natürlich vegan!
Ergibt: ca. 4 Portionen
Zutaten
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Chilischote
- 500 gr Hokkaido-Kürbis (rohes Fruchtfleisch)
- 100 gr Kartoffel (mehligkochend)
- 200 gr Karotten
- Etwas Olivenöl
- 1 l Gemüsebouillon
- 75 ml pflanzlicher Rahm (ich verwende Sojarahm)
- Salz und Pfeffer, Menge je nach Geschmack
- Tabasco, Menge je nach Geschmack
Servieren mit (optional):
- Petersilie
- Kürbiskerne
- Brot
Vorgehensweise
- Eine Zwiebel schälen und fein hacken. Die Knoblauchzehen schälen und mit einer Knoblauchpresse pressen. Die Chilischote halbieren, das Innere entfernen, und in feine Ringe schneiden.
- Den Hokkaido-Kürbis halbieren, die Kerne und das Innere mit einem Löffel herausnehmen. Die hölzernen Enden vom Kürbis wegschneiden. Vom übrigen Fruchtfleisch (die Schale kann man beim Hokkaido-Kürbis dranlassen) werden nun etwa 500 gr benötigt und in grobe Würfel (ca. 1 cm) geschnitten. Die Kartoffel und Karotten schälen und in gleich grosse Würfel schneiden.
- In einem Suppentopf etwas Olivenöl erhitzen, auf mittelhohe Hitze einstellen und Zwiebel, Knoblauch und Chilischote hinzufügen. Nach kurzem Rühren auch Kürbis, Kartoffel und Karotten beigeben. Während ca. 5 Minuten unter Rühren andünsten.
- Danach mit Gemüsebouillon ablöschen. Die Suppe aufkochen, mit Deckel zudecken und auf niedriger Hitze während 45 Minuten köcheln lassen.
- Nach 45 Minuten den pflanzlichen Rahm in die Suppe geben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.
- Nach Geschmack abschmecken mit Salz, Pfeffer und Tabasco.
- Optional garnieren mit Petersilie und Kürbiskernen und servieren mit Brot.
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Ich bin Annebelle und bei mir findest du tolle vegane Rezepte für jeden Anlass. Ob Health Food, Comfort Food, für den schnellen zNacht oder für ein ausgefallenes Diner für Gäste: Hier findest du alles, was dein Herz begehrt. Eins haben aber alle Rezepte gemeinsam: Sie lassen sich wunderbar in einer durchschnittlichen Küche mit gewöhnlichen, gut erhältlichen Zutaten zubereiten. Ach ja, und alle Rezepte sind nebenbei auch noch vegan. Schön bist du da – Ich hoffe, es gefällt dir!


